Weltrekordhalter im Rückwärtslaufen im Halbmarathon in 1:35:49 h
   
  Achim-Aretz
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Marathon-Training rückwärts: Wie sieht sowas aus?

Am 31. Oktober 2010 um 10 Uhr fällt der Startschuss zum diesjährigen Frankfurt Marathon. Der Veranstalter rechnet mit 13.000 Teilnehmern. Nach dem Köln-Halbmarathon mit 11.000 Läufern ist die Wahrscheinlich nun also noch größer, im Startfeld einen anderen Rückwärtsläufer zu finden! Mal schauen!  In dieser Kalenderwoche werde ich auf jeden Fall nicht der einzige sein, der das Projekt "Marathon rückwärts" umsetzen wird. Der Ire Garret Doherty, der über die 10.000 m bei der Retro-WM in Österreich hinter mir Zweiter wurde, ist am Montag, den 25. Oktober, den Dublin-Marathon rückwärts in 5:21 Stunden gelaufen.


Die Entscheidung dafür traf ich Anfang September, also 9 Wochen vor dem Marathon. Ich schrieb mir einen Trainingsplan, in dem Vorwärtseinheiten nicht mehr vorgesehen waren. Zum Glück blieb ich in den folgenden Wochen verletzungs- und erkältungsfrei, so dass ich den Trainingsplan in die Tat umsetzen konnte.

Der Trainingsplan sah 5 Einheiten pro Woche vor. An den Wochentagen lief ich in 3 Einheiten zusammen 45 km. Meistens teilten sich die Distanzen in einen 10-, 15- und 20 km-Lauf auf, die jedoch im Bereich von einigen km schwanken konnten. Nach einem anschließenden Ruhetag lief ich eine lockere Einheit von 10 bis 12 km und am folgenden Tag eine lange Einheit. Diese wurde von Woche zu Woche immer länger. Die langen Einheiten waren 29 km (in 2:40 Stunden), 31 km (in 2:50), 32 km (in 3:00), 36 km (in 3:15) und 30 km (in 2:45) lang. Solche Leckerbissen leistete ich mir aber nur, wenn die Wochen halbmarathonfrei waren. So verzichtete ich in der Woche des Tegernseelaufs am 19. September und des Köln-Halbmarathons am 3. Oktober auf die lange Einheit. Weil 7-5-2=0 ist, lief ich in den zurückliegenden 7 Wochen also entweder eine lange Einheit oder einen Halbmarathon in Weltrekordzeit. Dazu kommt, dass ich vor 8 Wochen den Halbmarathon in Hamburg-Blankenese lief. Damals wusste ich jedoch noch nichts von meinem Plan.

Ich muss mich korrigieren. 3 Mal in den letzten 7 Wochen konnte ich sehen, wo ich hinlaufe. Vorwärts lief ich 2 kurze Trainingsläufe und bei der Münster-Marathonstaffel 10 lange km. Die haben mir gezeigt, wie hart Vorwärtslaufen ist. Noch 2 Tage danach hatte ich so einen höllischen Muskelkater wie lange nicht mehr.

Durchschnittlich lief ich in den letzten 7 Wochen wöchentlich ungefähr 80 km rückwärts. In einer Woche habe ich es sogar mal auf 95 km gebracht.

Nun, 2 Wochen vor dem Marathon, nehme ich raus und will mich erholen. Mehr als 10, höchstens 15 km will ich nun nicht mehr laufen.

Zielzeit ist eine 3:43:38 Stunden. Xu Zhenjun, wenn Du das hier liest, hallo! Wenn ich es schaffen sollte, Deine Weltrekordzeit von 3:43:39 Stunden zu unterbieten, lade ich Dich zu einem Reisgericht ein. Die Hundbeilage musst Du aber selber bezahlen.


Mehr unter:

http://www.leichtathletik.de/index.php?SiteID=28&NewsID=29813&et_cid=1&et_lid=1

http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173
/Doc~E8A11F76A3C2D4D2D951E57DA03AD3B87~ATpl~Ecommon
~Scontent.html


http://www.fnp.de/fnp/sport/ueberregional/laufend-neue-rekorde_rmn01.c.8261940.de.html
 

http://www.journal-frankfurt.de/?src=journal_news_einzel&rubrik=4&id=10172

http://top-nachrichten-24.com/content/eansicht.php?nid=10749  

 
http://www.fr-online.de/rhein-main/der-geisterlaeufer/-/1472796/4789610/-/index.html

   
http://www.echo-online.de/sport/leichtathletik/Jagd-nach-Rekorden-geht-weiter;art2397,1338623     

http://www.fr-online.de/frankfurt/der-geisterlaeufer/-/1472798/4789184/-/index.html